Veröffentlicht: 5. August 2026 · Quelle: VersicherungsJournal.at – redaktionell bearbeitet von POINTNER finanz
(kunid) Bei Freizeitunfällen in den Bergen müssen Betroffene Bergungs- und Rückholkosten oft selbst tragen. Eine gute Vorbereitung und der passende Versicherungsschutz können hohe finanzielle Belastungen verhindern.
Wandern und Bergsteigen zählen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Österreicher. Gleichzeitig ereigneten sich laut Innenministerium im vergangenen Jahr 2.468 Unfälle beim Wandern und Bergsteigen. Dabei wurden 1.477 Menschen verletzt, 109 kamen ums Leben.
Hohe Kosten nach einem Unfall
Neben den gesundheitlichen Folgen kann ein Bergunfall auch erhebliche finanzielle Belastungen nach sich ziehen. Darauf weist die Oberösterreichische Versicherung hin. Allein eine Hubschrauberbergung kostet demnach inzwischen rund 130 Euro pro Flugminute. Bei einer durchschnittlichen Einsatzdauer von etwa 40 Minuten entstehen dadurch Flugkosten von mehr als 5.000 Euro – noch ohne medizinische Versorgung.
Gute Vorbereitung bleibt entscheidend
Experten empfehlen deshalb, Bergtouren sorgfältig zu planen. Dazu gehören eine realistische Einschätzung der eigenen Kondition, die Berücksichtigung der Wettervorhersage sowie ausreichende Zeitreserven. Eine gute Vorbereitung kann helfen, Unfälle zu vermeiden.
Ebenso wichtig ist eine Absicherung für den Ernstfall. Da Freizeitunfälle nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt sind, können Bergungs- oder Rückholkosten schnell zu einer erheblichen finanziellen Belastung werden. Nach Angaben der Oberösterreichischen Versicherung übernehmen private Unfallversicherungen solche Kosten in der Regel.

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