10.04.2026

Gefahr aus der Natur

(kunid) Bald sind wieder bunte Blumen, Blüten und Beeren auf Wiesen und in Wäldern zu finden, die gerne auch von Kindern gepflückt werden. Was zu tun ist, wenn gesundheitsschädliche Pflanzen dabei sind.

Kinder neigen dazu, vieles in den Mund zu stecken, zu kauen und zu verschlucken. Dazu gehören auch Pflanzen beziehungsweise Teile davon. Unter der Vielzahl von Pflanzen sind nur wenige in unseren Breiten so giftig, dass ihr Verzehr lebensbedrohliche Folgen hat.

Häufigste Beschwerden sind nach Angaben von Experten Schleimhautreizungen im Lippen- und Mundbereich durch Inhaltsstoffe von bestimmten Pflanzenteilen, die Kinder kauen oder lutschen.

Wie man die Gefahr reduziert

Jungen und Mädchen unter vier Jahren können nicht verstehen, wenn sie vor diesen Gefahren gewarnt werden. Um die Gefahr zu reduzieren, sollten giftige Pflanzen im Wohnbereich für Kinder zumindest bis zum Schulalter nicht erreichbar sein, raten Experten. Man sollte auch wissen, welche bedrohlichen Pflanzen in der näheren Umgebung, am Kindergarten oder auf dem Schulweg wachsen.

Hilfe im Notfall

Hat ein Kind trotz aller Vorsicht gesundheitsschädliche Pflanzenteile gegessen, sollten Eltern klären:

  • Um welche Pflanze handelt es sich?
  • Welche Teile der Pflanze wurden gegessen?
  • Wurde nur gekaut oder ausgespuckt, wie viel wurde verschluckt?

Telefonische Hilfe gibt die VergiftungsInformationsZentrale rund um die Uhr unter der Nummer (01) 406 43 43.

Muss das Kind zum Arzt oder ins Krankenhaus, sollte zur Identifizierung der Pflanze ein ganzer Zweig mitgenommen werden.


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