12.10.2022

Wer in Österreich wo wie viel verdient

(kunid) Damit kam es gegenüber dem Vorjahr zu einem Rückgang um 1,1 %. In der Versicherungsbranche sind die Gehälter mit 42.000 Euro demnach unterdurchschnittlich hoch.

Die Online-Jobbörse Stepstone hat ihren „Gehaltsreport 2022“ veröffentlicht und dafür 20.722 Gehaltsdaten analysiert, die zwischen Juni und Juli 2022 über den „Gehaltsplaner“ der Plattform erhoben worden sind.

Die meisten der in der Studie genannten Gehaltszahlen beziehen sich auf den Mediangehalt (Median: Wert, der genau in der Mitte einer nach der Größe geordneten Datenreihe liegt).

Rückgang gegenüber Vorjahr

Der Mediangehalt in Österreich von Vollzeitangestellten inklusive aller Sonderzahlungen und Boni liegt laut Studie bei 44.500 Euro brutto pro Jahr; dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2021 einen Rückgang um 500 Euro oder 1,1 %.

Der Durchschnittsgehalt reduzierte sich von 52.255 Euro im Vorjahr auf 49.609 Euro, was einem Rückgang um 5,1 % entspricht.

Insgesamt wurden Gehälter zwischen 13.860 Euro und 292.000 Euro erfasst.

Je ein Viertel der Gehälter liegen unter 35.000 Euro sowie über 58.350 Euro.

Regionale Unterschiede

Die höchsten Gehälter werden laut Stepstone-Erhebung in Wien (Median: 46.800 Euro) und Vorarlberg (Median: 46.450 Euro) bezahlt.

Auf Rang drei folgen gleichauf Oberösterreich und Salzburg mit 44.100 Euro.

Die niedrigsten Gehälter werden demnach im Burgenland (Median: 39.100 Euro) und Niederösterreich (Median: 41.275 Euro) bezahlt.

Betont wird das Ost-West-Gefälle: Zwischen den Gehältern im Burgenland und jenen in Vorarlberg liege ein prozentualer Gap von knapp 19 %.

Das sind die „Top-Städte“

„Top-Stadt“ unter den Landeshauptstädten mit einem Medianeinkommen von 48.280 Euro ist heuer Bregenz.

Dahinter folgen Eisenstadt mit 47.000 Euro, Wien und Linz mit 46.800 Euro, Innsbruck mit 45.850 Euro und Salzburg mit 45.600 Euro.

Niedriger als der Medianwert ist unter den Landeshauptstädten das Einkommen nur in Klagenfurt (44.000 Euro), Graz (43.400 Euro) und St. Pölten (42.000 Euro).

Bildung, Erfahrung und Personalverantwortung

Die höchsten Gehälter können approbierte Ärzte mit 73.500 Euro Medianeinkommen erwarten, gefolgt von (anderen) promovierten Akademikern (65.000 Euro).

Wer dagegen nur über einen Pflichtschulabschluss verfügt, erhält ein Mediangehalt von 34.080 Euro.

Insgesamt sind die Gehälter von Akademikern mit 61.000 Euro laut Studie um mehr als 40 % höher als die von Nicht-Akademikern (43.110 Euro).

„Top-Beruf“ unter den Nicht-Akademikern ist die Position eines Geschäftsführers, der mit 83.500 Euro auch deutlich mehr als ein Akademiker verdient.

Berufserfahrung zählt

Je größer die Berufserfahrung, desto höher ist auch das Gehalt, so ein weiteres Ergebnis der Auswertung von Stepstone: Wer mehr als 25 Jahre Berufserfahrung hat, kommt auf ein Medianeinkommen von 53.765 Euro, das mittlere Einstiegsgehalt liegt bei 35.000 Euro.

Entscheidenden Einfluss auf die Gehaltshöhe hat auch die Personalverantwortung: Führungskräfte erhalten demnach 52.000 Euro pro Jahr, Beschäftigte ohne Personalverantwortung kommen nur auf 42.000 Euro.

Versicherungen abgeschlagen

Der Wirtschaftszweig, der laut Studie den höchsten Mediangehalt bezahlt, ist die Pharmabranche: dort erhalten Mitarbeiter im Schnitt 56.000 Euro.

Platz zwei geht an Energieunternehmen (53.200 Euro), Rang drei an Medizintechnik-Firmen (51.660 Euro).

Am wenigsten verdienen Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie (33.320 Euro), noch hinter Land- und Forstwirtschaft (36.400 Euro) und Tourismus (37.900 Euro).

Unter den Berufsgruppen sind die Gehälter in den Bereichen „Management“ mit 62.475 Euro, „Consulting“ mit 50.000 Euro und „Recht“ sowie „IT“ (jeweils 50.000 Euro) am höchsten.

Für „Versicherung“ wird ein Mediangehalt von 42.000 Euro angegeben, was Rang 17 unter 25 ausgewiesenen Berufsgruppen bedeutet. Versicherungskaufleute im Vertrieb („Sales“) erhalten laut Studie ein Mediangehalt von 38.000 Euro.


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