20.01.2021

Immobilienfinanzierungen nach wie vor sehr gefragt

(kunid) Trotz Pandemie werden laufend und nach wie vor ungebrochen Immobilienkredite nachgefragt und auch vergeben. Klar ist aber auch, dass die Banken gegenwärtig einen höheren Eigenkapitalanteil verlangen. Was die Marktteilnehmer zunehmend beschäftigt, ist das schmalere Angebot vergleichsweise günstiger Immobilien. Was es jetzt zu beachten gibt.

Der Immobilien-Finanzierungsboom wird sich auch heuer fortsetzen, ist das Kreditvergleichsportal Creditnet.at überzeugt.

Trotz mehrerer Lockdowns und der größten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg boomt der Immobilienmarkt.

Dazu Eduard Issel, Gründer von Creditnet.at: „Die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten und auch die niedrigen Zinsen nutzten und nutzen viele Privatanleger und Investoren für ein Engagement im Immobilienmarkt.“

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Aktuelle Niedrigzinsphase zur Umschuldung nutzen

Kein Wunder, dass jetzt vermehrt wieder Immobilienkredite nachgefragt werden, denn im Jahresschnitt des Vorjahres lagen die Top-Kreditzinsen im variablen Bereich bei 0,3 % und bei 20-jährigen Fix-Zinskrediten bei 1,2 % effektiv.

Auch das Thema Umschuldung nahm 2020 an Fahrt auf. Jedoch zahlen die Österreicher besonders bei Altkrediten wie Bausparverträgen immer noch Milliarden zu viel an Zinsen, ist Issel überzeugt.

„Sehr gewundert“ hat ihn, dass von den rund zehn Milliarden Euro in Fremdwährungskrediten nur wenige Verbraucher im Vorjahr die aktuelle Niedrigzinsphase zur Umschuldung nutzten. Wird sich das heuer verändern?

Möglich, aber sehr wahrscheinlich ist das nicht: Denn in der Meinung von Experten geben sich zu viele dieser Kreditnehmer der Hoffnung hin, die offensichtlich gewordenen Nachteile der Fremdwährung aussitzen zu können. Was aber ein finanzieller Fehler sein dürfte.

Verschärfte Bonitätsansprüche der Banken

Alexander Meixner, Prokurist von Creditnet.at, schickt voraus: „Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation rechnen wir in den nächsten drei bis fünf Jahren mit keinen wesentlichen Zinssteigerungen.“

Änderungen gibt es jedoch bei den Bonitätsansprüchen der Banken: Waren vor der Krise für Kredite ein Eigenmittelanteil von weniger als 20 % kein Problem, so bedarf es heute zumeist schon eines Anteils von mindestens 20 % zuzüglich aller Nebenkosten, um als Kreditnehmer eine gute Chance auf ein Darlehen zu haben.

Frage des Tempos

Auffällig ist auch, dass aufgrund der steigenden Nachfrage bei Immobilien der Druck auf die Bearbeitungszeiten deutlich gestiegen ist.

Hatten die Kunden vor ein paar Jahren noch etliche Wochen Zeit, um sich für eine Immobilie zu entscheiden und eine geeignete Finanzierung aufzustellen, so muss das heute innerhalb weniger Tage passieren.

Der Grund dafür ist einleuchtend: Das Angebot leistbarer Immobilien ist aktuell deutlich kleiner als die Nachfrage. Deshalb raten die Finanzierungsexperten dazu, schon im Vorfeld eines Immobilieninvestments wichtige Finanzierungsfragen zu klären, um bei einem interessanten Angebot sehr schnell zuschlagen zu können und nicht wichtige Zeit beim Thema Finanzierung zu verlieren.

Kurzum: Schließen Sie sich schon jetzt mit Ihrem Berater kurz, um im Vorfeld die wichtigsten Punkte klären zu können – um im „Falle des Falles“ bei einer attraktiven Immobilie rasch handeln zu können.


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