04.05.2026

Mit dem Fahrrad sicher unterwegs

(kunid) Jetzt, wo das Wetter dazu einlädt, sind Herr und Frau Österreicher mit dem klassischen Fahrrad oder dem E-Bike unterwegs. Oftmals endet die Fahrt im Spital.

Millionen Österreicher schwingen sich mehr oder weniger regelmäßig aufs Fahrrad, viele sind auch mit dem Mountainbike im Gelände unterwegs. Leider kommt es dabei häufig zu Verletzungen.

Am gefährlichsten für Zweiradler sind Kollisionen mit Autos, die meist beim Abbiegen oder beim Überqueren der Straße passieren. Die Schuldfrage ist in diesen Fällen vielfach nicht zu klären, weil Radfahrer oft durch parkende Autos übersehen werden oder in den toten Winkel geraten und damit für Autofahrer nicht oder erst zu spät erkennbar sind.

Stürze und Knochenbrüche

Die häufigsten Unfälle sind Stürze. Die Folgen sind vor allem Knochenbrüche, denn zwei von fünf Hobbysportlern ziehen sich eine Fraktur zu. Mountainbiker verletzen sich vor allem im Schulterbereich, viele Verletzungen betreffen Schulter oder Schlüsselbein. Bei Radfahrern müssen Handgelenk und Unterarm am häufigsten verarztet werden, mahnen Experten.

Jeder fünfte Radler und Mountainbiker erleidet Prellungen, jeder zehnte offene Wunden. Besonders Knie und Ellbogen sind davon betroffen. Viele der verletzten Mountainbiker und Radfahrer tragen auch Blessuren am Kopf davon.

Umso wichtiger ist ein Helm, sowohl für Mountainbiker als auch für Alltags- und Freizeitradfahrer, denn die Wahrscheinlichkeit, eine Gehirnerschütterung zu erleiden, ist ohne Helm um die Hälfte größer.

„Oben mit“ ist Minderheitenprogramm

Noch ist der Kopfschutz allerdings ein Minderheitenprogramm. Viele Radfahrer, vor allem im städtischen Bereich, sind „oben mit“ unterwegs. Aber auch die risikobewussten Radler setzen den Helm meist nur bei längeren Ausfahrten auf. Bei kurzen Fahrten, beispielsweise zum Einkaufen, verzichten sie darauf, obwohl das Unfallrisiko bei Fahrten im Stadtverkehr wesentlich höher ist als auf Radrouten außerhalb, wenn dort auf separaten Radwegen gefahren werden kann.

Immerhin ein Drittel der Drahtesel-Nutzer benützen zusätzliche Reflektoren bzw. Signaljacken, mit denen sie in der Dämmerung oder in der Nacht besser erkannt werden.

Immer mehr Freizeitsportler sind vernünftig genug, sich nicht einfach aufs Rad zu schwingen und loszufahren. Das ist besonders beim Mountainbiken riskant, denn für diesen Sport braucht man Vorbereitung und Training. Beim Fahren über Stock und Stein oder auf morastigen Wegen wirken Kräfte auf das Bike, wie sie beim Fahren auf der Straße nie auftreten.

Rad und Versicherungen checken

Durchgesetzt hat sich die Überzeugung, dass vor der ersten Ausfahrt in der neuen Rad-Saison ein Sicherheitscheck notwendig ist. Wer mit mangelhaften Bremsen oder unzureichender Beleuchtung unterwegs ist, riskiert schwerste Verletzungen und unter Umständen sein Leben.

Zum Check gehört auch die Überprüfung der Versicherung. Für das Rad sollten Sein eine passende Diebstahlversicherung abschließen und für sich selbst eine Unfallversicherung, weil die Sozialversicherung bei Freizeitunfällen als Schutz bei weitem nicht ausreicht.

Überlegenswert ist auch eine eigene Haftpflichtversicherung, Ihr Versicherungsmakler berät Sie bei der richtigen Auswahl gerne!


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