31.08.2018

Wenn`s brennt, dann brennt`s

(kunid) Rund zwei Drittel der Österreicher würden im Brandfalle tatsächlich zuallererst wichtige Dokumente in Sicherheit bringen, besagt eine aktuelle Immowelt-Umfrage. Nur acht Prozent – das ist Platz zwei im Ranking – würden vorrangig das Handy vor den Flammen in Sicherheit bringen. Wenig überraschend: In der jüngeren Altersgruppe genießt das Handy allerdings einen vergleichsweise hohen Stellenwert.

Was für eine fürchterliche Vorstellung! Denn die Frage lautet: „Das Haus, in dem sich Ihre Wohnung befindet, brennt. Sie haben nur sehr wenig Zeit, Gegenstände aus der Wohnung zu retten. Welchen Gegenstand würden Sie sich als erstes greifen und retten?“

Na, Hand aufs Herz! Was wäre das bei Ihnen?

Diese Frage nach den ersten Handgriffen hat die Immowelt AG im Rahmen einer – nach Unternehmensangaben für die österreichischen Online-Nutzer ab 18 Jahren repräsentativen – Umfrage unter 501 Personen wissen wollen und klare Antworten bekommen.

Ach, wenn wir schon dabei sind: Wo haben Sie Ihre Haushalts- und wo haben Sie Ihre Brandversicherungs-Dokumente aufbewahrt?

Die Dokumente, unbedingt an die Dokumente denken!

Ganz eindeutig vorne liegen also wichtige Papiere: 63 Prozent bringen vorrangig Dokumente, wie etwa Personalausweis, Sparbuch oder Versicherungspolizze, in Sicherheit.

Mit sehr viel Abstand folgt an zweiter Stelle das Handy (acht Prozent).

Sechs Prozent wollen in erster Linie den Computer retten; weitere sechs Prozent geben an, einen fertig gepackten Koffer in der Wohnung stehen zu haben, in dem wichtige Unterlagen, Ausweise und Geld gelagert sind.

Wertgegenstände haben wenig Chance auf Rettung

Wertgegenstände oder Sentimentalität – man denke etwa an Fotoalben oder ein bestimmtes Plüschtier aus der Kindheit – spielen im Fall des Notfalls für noch weniger Befragte eine hervorgehobene Rolle.

Sechs Prozent, berichtet Immowelt, würden „den kompletten Hausstand“ zurücklassen, „das eigene Leben und die Rettung der Familie haben oberste Priorität“ – zumal etwa Ausweis oder Führerschein „jederzeit bei den Behörden wieder ausgestellt“ und digitale Dokumente oft mit „wenigen Klicks“ wiederhergestellt werden könnten.

Da müssen wir uns natürlich fragen: Würden wir – im Zweifelsfall – nicht doch noch Gegenstände retten wollen? Und dabei unser Leben riskieren? Und was passiert mit der Familie? Ist die mit einer Lebens- bzw. Ablebensversicherung ausreichend abgesichert?

Handy für Jüngere überdurchschnittlich wichtig

Immowelt hat das Ergebnis auch nach Altersgruppen ausgewertet. Auffällig ist dabei vor allem: Je älter die Befragten, desto größeren Stellenwert genießen wichtige Dokumente und desto weniger wichtig erscheint die Rettung des Handys vor den Flammen.

Zwar will auch im jüngsten Segment (18 bis 29 Jahre) die relative Mehrheit (46 Prozent) zuvorderst wichtige Dokumente schützen, in der Altersgruppe 60 plus sind es mit 73 Prozent aber noch deutlich mehr.

Umgekehrt denken nur drei Prozent in der Gruppe 60 plus zuerst ans Handy, während dies bei den 18- bis 29-Jährigen 24 Prozent tun. „Die Angst, Bilder, Chatverläufe oder Notizen zu verlieren, scheint groß zu sein“, kommentiert Immowelt.

Und im Zweifelsfall?

Noch einmal Hand aufs Herz: Haben Sie eine – ausreichend gedeckte – Haushalts- bzw. eine umfassende Brandschutzversicherung?

Und wo befinden sich diese Dokumente? Und gibt es davon allenfalls Kopien? Und haben Sie auch an eine Notfall-Kontaktierungs-Kette gedacht?

Wenn Sie im Zweifel sind: Fragen Sie Ihren Versicherungsberater – der kann Ihnen für jeden dieser furchtbaren Fälle ein Versicherungs-Szenario anbieten, das zumindest den materiellen Schaden eingrenzt.


Fragen? – Treten Sie mit uns in Kontakt!


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