19.07.2024

Sommer, Sonne, Hitze: Unfallzahlen steigen

(kunid) Um 15 Prozent mehr Unfälle mit Personenschaden ereignen sich im heimischen Straßenverkehr, wenn das Thermometer auf über 30 Grad klettert. Das zeigt eine Analyse der Statistik Austria. Und auch die Zahl der Verkehrstoten ist im Sommer signifikant höher als in den übrigen Monaten.

An heißen Tagen ereignen sich in Österreich mehr Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden als an Tagen mit niedrigeren Temperaturen. Das geht aus einer Analyse der Statistik Austria hervor.

Verglichen wurden dazu die Unfallstatistiken des Jahres 2023 mit den Wetterdaten der Geosphere Austria (früher ZAMG). Als Hitzetage hat die Statistik Austria jene Tage definiert, an denen in der jeweiligen Landeshauptstadt 30 Grad Celsius oder mehr gemessen wurden.

Erreichten die Temperaturen mehr als 30 Grad, so haben sich im Vorjahr um 15 Prozent mehr Unfälle ereignet, heißt es in der Studie: Während an kühleren Tagen durchschnittlich 131 Unfälle passieren, seien es an Hitzetagen 145, an weniger heißten Tagen dagegen nur 125.

In allen neun Bundesländern wurden an Hitzetagen höhere Unfallzahlen registriert als an Nicht-Hitzetagen. „Auch im Jahr 2023 waren die Sommermonate im Straßenverkehr besonders gefährlich“, resümiert Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Hohe Unfallzahlen im Sommer

Die meisten Verkehrsunfälle mit Personenschaden ereigneten sich 2023 erneut im Juni: Jeder achte Unfall passierte in diesem Monat, so die Statistik Austria. Dies sei zweieinhalbmal so viel wie im Februar, dem Monat mit den relativ wenigsten Unfällen.

Auch die Zahl der Verkehrstoten erreicht im Sommer regelmäßig hohe Werte; im Vorjahr wurde mit 139 Getöteten die zweithöchste Zahl seit 2016 verzeichnet. Besonders gefährlich waren dabei Juni und August mit je 47 Todesopfern.

Eine große Rolle spielen bei diesen Zahlen einspurige Kraftfahrzeuge. Während im Sommer 2023 rund 40 Prozent aller getöteten Verkehrsteilnehmer auf Motorrädern oder Mopeds verunfallten, waren es außerhalb dieser Monate nur 14 Prozent, so die Statistik Austria.


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