19.12.2016

Drei Viertel rechnen mit unzureichender Pension

(kunid) Eine aktuelle Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass ein beachtlicher Teil der Bevölkerung beim Stichwort Pension an Geldsorgen denkt. Im Durchschnitt rechnen die Befragten mit einem niedrigen vierstelligen Pensionsbetrag, wenn sie das Pensionsalter erreicht haben.

Ein beachtlicher Teil der österreichischen Erwerbstätigen verbindet den Gedanken an die Pension mit der Sorge, dereinst zu wenig Geld zu haben oder überhaupt keine Pension mehr zu bekommen. Das legt eine Studie nahe, die das Markt- und Meinungsforschungs-Unternehmen Unique Research GmbH vor Kurzem durchgeführt hat. Die Meinungsforscher haben hierfür bundesweit 1.000 Voll- und Teilzeitbeschäftigte im Alter von 25 bis 45 Jahren online befragt.

Auftraggeber der Studie ist die ARGE Zusatzpension. Zu ihr gehören der Fachverband der Pensionskassen, der Verband der Versicherungs-Unternehmen Österreichs (VVO), die Plattform der betrieblichen Vorsorgekassen und die Vereinigung Österreichischer Investment-Gesellschaften (VÖIG).

Ein guter Teil assoziiert mit „Pension“ Geldsorgen

Konkret assoziieren 25 Prozent der Befragten die Pension spontan mit „Geldsorgen“, und einem Fünftel geht die Frage durch den Kopf, ob es noch eine Pension gibt, wenn das Pensionsantrittsalter erreicht ist. Vier Prozent fürchten gar Armut.

Wenngleich keine Vergleichszahlen von vor 20 bis 30 Jahren vorlägen, so werde doch anzunehmen sein, dass damals der Gedanke vorgeherrscht habe, dass man eines Tages eine Pension erhalten werde, mit der man auskommen und das Leben genießen können wird, meint Unique-Research-Geschäftsführer Peter Hajek.

Die Deutlichkeit des aktuellen Umfrageergebnisses habe überrascht, sagt Hajek und ortet eine „erhöhte Skepsis – um nicht zu sagen: Pessimismus“.

Viele glauben, dass die gesetzliche Pension nicht reichen wird

Auf die Frage, wie hoch die gesetzliche Pension voraussichtlich sein wird, geben 26 Prozent einen Wert in einer Bandbreite von 751 bis 1.000 Euro an, 17 Prozent 750 Euro oder weniger. Mit einer niedrigeren Pension rechnen insbesondere Frauen und jüngere Befragte, erwartungsgemäß auch Teilzeitbeschäftigte.

Im arithmetischen Mittel erwarten die Befragten 1.093 Euro, der Medianwert – er beschreibt den Wert, der die Menge der Befragten in zwei gleich große Hälften teilt – beträgt 1.000 Euro. Relativ groß ist der Anteil jener, die keine Vorstellung von der künftigen Pension haben oder äußerten: 25 Prozent wussten auf diese Frage keine Antwort oder machten keine Angabe.

Dass sie mit ihrer künftigen Pension gut auskommen werden, glauben nur 19 Prozent. Der Großteil, nämlich 75 Prozent, ist skeptisch. „Was wir so nicht erwartet haben“, sagte Hajek, ist die Größe des Anteils jener, die sagen, dass sie wohl „überhaupt nicht“ damit auskommen werden. Dies gaben 29 Prozent an.

Finanziell abgesichert im Alter

Wer sichergehen will, dass nach Erreichen des Pensionsalters das Einkommen ausreicht, um den bisherigen Lebensstandard zu halten und sich zudem mögliche Wünsche wie Reisen zu erfüllen, sollte rechtzeitig die Weichen stellen.

Dazu ist es wichtig, realistisch abzuschätzen, wie hoch zum einen das Haushaltseinkommen im Alter sein muss, und zum anderen mit welcher gesetzlichen Pension und eventuell sonstigem Einkommen zum Beispiel aus bereits bestehenden Altersvorsorgelösungen man rechnen kann.

Hilfe bei den Berechnungen sowie bei der Wahl der passenden Altersvorsorgelösungen gibt es beim Versicherungsfachmann.


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