Auch in einer digitalen Arbeitswelt wird jeder Vierte berufsunfähig

(kunid) Die Deutsche Aktuarvereinigung streicht heraus: Bis zum durchschnittlichen deutschen Rentenalter von 64 Jahren wird etwa jeder Vierte mindestens einmal berufsunfähig – trotz digitaler Arbeitsprozesse. Parallelitäten zu Österreich können angenommen werden – eine Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt demnach die einzige wirkliche Absicherung.

„Zukunft passiert“: Wie eine interessante neue Untersuchung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) zeigt, senkt die vielerorts schon eingetretene Digitalisierung und Automatisierung der Arbeit das Risiko einer Berufsunfähigkeit nicht. Ganz im Gegenteil.

Diese Studie aus dem Nachbarland – eine gleichläufige Entwicklung darf für Österreich angenommen werden – fördert zu Tage: Die Wahrscheinlichkeit für privat versicherte Personen, mindestens einmal im Leben berufsunfähig zu werden, liegt im Schnitt konstant bei alarmierenden 25 Prozent.

Die Gefahren in einem langen Arbeitsleben

Die Fragestellung lautete: Wie wahrscheinlich ist es tatsächlich, im Laufe des Arbeitslebens mindestens einmal berufsunfähig zu werden? Für die Ermittlung dieses Risikos standen den Studienautoren Daten aus den Beständen der Berufsunfähigkeitsversicherungen zur Verfügung.

Wie die DAV festgestellt hat, haben sich die grundsätzlichen Risiken seit dem Jahr 2012 nicht nennenswert verändert.

Wie wahrscheinlich ist es also nun für privat versicherte Frauen und Männer, die mit 20 Jahren ins Berufsleben eingetreten sind, bis zur Pension berufsunfähig zu werden?

Berufsbilder wandeln sich, das Risiko nicht

Vorausgeschickt sei: Das Risiko, berufsunfähig zu werden, hängt nicht nur von der Länge des Erwerbslebens ab – obgleich der Beruf bei den Gefährdungen zweifellos eine zentrale Rolle spielt.

Für einzelne Berufsgruppen kann es daher auch ohne weiteres bedeuten, dass jeder Dritte einmal berufsunfähig wird.

Fest steht für die Studienautoren hingegen, dass die Aussage „Jeder Vierte wird berufsunfähig“ schon seit mindestens 20 Jahren gilt.

Berufsunfähigkeitsversicherungen bleiben topaktuell

Dabei hat der signifikante Rückgang von körperlich anstrengenden Tätigkeiten keinen oder nur einen geringen Einfluss auf das Risiko, den Beruf nicht mehr ausüben zu können.

So zeigt eine weitere aktuelle Umfrage – diesfalls vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unter seinen Mitgliedsunternehmen –, dass inzwischen schon knapp ein Drittel aller Berufsunfähigkeiten auf psychische Ursachen zurückzuführen ist. Auf die körperliche Belastung im Beruf kommt es somit nicht an.

Selbst, wenn die Arbeitswelt heutzutage immer digitaler wird – diese Erkenntnis darf man aus der vorliegenden Befragung mitnehmen: die Risiken werden nicht geringer. Fragen Sie daher Ihren Versicherungsberater – gemeinsam finden Sie die passende Versicherungslösung, die im Falle einer Berufsunfähigkeit die finanziellen Einbußen für Sie und Ihre Familie wesentlich abmildert.


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