Österreich: Schon jeder Dritte fühlt sich gesundheitlich beeinträchtigt

(kunid) In der EU sieht sich jeder Vierte, in Deutschland etwa jeder Dritte von einer längerfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigung betroffen. Mit dem Alter steigt auch der Anteil jener, die sich beeinträchtigt fühlen – laut den Eurostat-Daten für Österreich auf sechs von zehn in der Gruppe „65 plus“.

Jeder vierte EU-Europäer (24,7 Prozent) ab einem Alter von 16 Jahren empfand 2017 „einige“ oder „starke“ langfristige – also mindestens sechs Monaten andauernde – gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Verrichtung alltäglicher Tätigkeiten.

Darunter sind beispielsweise Erwerbs- und Hausarbeit sowie Ausbildung, aber auch Freizeitaktivitäten zu verstehen.

Die Spannweite innerhalb der Union ist groß: Am niedrigsten war der Anteil in Malta (12,0 Prozent), am höchsten in Lettland (41,4 Prozent). In der Mehrheit der Mitgliedsstaaten hat er sich gegenüber 2016 etwas erhöht, im EU-Schnitt belief er sich damals auf 24,1 Prozent.

Dies geht aus aktuellen Daten des statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) hervor.

Österreich hat den vierthöchsten Anteil

Unter den EU-28 findet sich Österreich auf Platz 25: Mit 34,3 Prozent ist der Anteil jener, die sich gesundheitlich längerfristig eingeschränkt fühlen, hierzulande am vierthöchsten.

Zum Vergleich: Bei Nachbar Deutschland (Platz 7) ist er mit 22,2 Prozent deutlich niedriger.

Knapp drei Viertel der 34,3 Prozent betroffenen Österreicher fühlen sich nur in begrenztem Ausmaß („einigermaßen“) beeinträchtigt – also 24,7 Prozent –, während sich 9,6 Prozent ernsthafteren Einschränkungen gegenübersehen.

Nach Geschlechtern gibt es hier wenig Unterschiede. Bei den Frauen ist der Anteil der insgesamt Betroffenen aber mit 36,7 Prozent merklich höher als bei den Männern (31,7 Prozent).

Höheres Alter – mehr gesundheitliche Beeinträchtigungen

Bei der Segmentierung nach Altersgruppen zeigt sich ein nicht völlig unerwartetes Bild.

In der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen hat offenbar die ganz große Mehrzahl keine gröberen gesundheitlichen Probleme: Von langfristigen Beschwerden betroffen sind hier 13,3 Prozent.

Mit höherem Alter häufen sich dann die gesundheitlichen Beschwerden: Unter den 45- bis 64-Jährigen fühlt sich mehr als ein Drittel (37,8 Prozent) betroffen, in der Gruppe „65 plus“ eine deutliche Mehrheit von 60,2 Prozent.

Einmal mehr wird – auch und gerade aus diesen Daten – ersichtlich: eine private (Pflege-)Vorsorge für das Alter ist naheliegend: Fragen Sie daher Ihren Berater über die Möglichkeiten einer umfassenden Vorsorge.


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