22.08.2018

Investmentfonds als Alternative zum Sparen

(kunid) Nur rund jeder Dritte ist hierzulande mit seinen Sparerträgen zufrieden, die Verunsicherung bezüglich der Geldanlage ist generell in Österreich sehr groß, auch gibt es ausgeprägte regionale Unterschiede. Aber: Bereits mit kleinen Beträgen kann man in Fonds einsteigen, die höhere Erträge als beim Sparen in Aussicht stellen.

Die Mehrheit der Österreicher ist nicht zufrieden damit, was ihre Ersparnisse erwirtschaften: 58 Prozent der Befragten des aktuellen Income-Barometers gaben an, sich über die Entwicklung ihrer Sparprodukte zu ärgern.

Der Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management wurde von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführt.

Mit 30 Prozent zeigt sich kaum jeder Dritte mit der Wertentwicklung zufrieden. Zudem haben bei der Befragung zwölf Prozent mit „weiß nicht“ geantwortet – ein solch hoher Wert bei einer recht eindeutigen Frage weist auf eine große Verunsicherung hin.

Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management, ist realistisch eingestellt: „Da aber weiterhin rund zwei Drittel des österreichischen Geldvermögens in niedrig verzinsten Geldanlagen liegen, scheint die Unzufriedenheit noch nicht so hoch zu sein, dass man sein Spar- und Anlageverhalten ändert.“

EZB: Leitzins auf Rekordtief

Die Mehrheit der Österreicher ist also laut Income-Barometer von J.P. Morgan AM nicht zufrieden damit, was ihre Ersparnisse erwirtschaften.

Bergweiler führt diesbezüglich weiter aus: „Der Leitzins der Europäischen Zentralbank liegt bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von null Prozent – mit der Folge, dass österreichische Sparer kaum noch Erträge erwirtschaften.“

Das sorge „natürlich für Verunsicherung und Enttäuschung“, so der Finanzfachmann.

Unzufriedenheit im Osten der Republik besonders groß

Bei weiterer Betrachtung zeigt sich, dass es ausgeprägte regionale Unterschiede bei der Zufriedenheit mit den Sparerträgen gibt: In Vorarlberg sind mit 44 Prozent die wenigsten Sparer unzufrieden.

In Niederösterreich (55 Prozent), Tirol (56 Prozent) und Kärnten (57 Prozent) liegt der Anteil der Unzufriedenen immerhin noch leicht unter dem Landesdurchschnitt von 58 Prozent. Mit 59 Prozent Unzufriedenheit liegen die Sparer in Oberösterreich und Salzburg sowie der Steiermark (60 Prozent) leicht darüber.

Besonders unzufrieden zeigen sich die Sparer in Wien (62 Prozent) und im Burgenland (66 Prozent). Analog sind hier die wenigsten zufriedenen Sparer zu finden: Schlusslicht sind die Sparer im Burgenland mit nur 25 Prozent Sparzufriedenheit, gefolgt von Oberösterreich (27 Prozent zufriedene Sparer), Wien (28 Prozent) und der Steiermark (29 Prozent).

Die zufriedensten Sparer findet man mit 34 Prozent in Vorarlberg und mit 36 Prozent in Kärnten.

Mischfonds: attraktives Anlage-Asset

Bergweiler gibt sich dann aber auch wieder zuversichtlich: „Sicherlich zeigt unser Income-Barometer nur eine Momentaufnahme der Anlegerstimmung, aber es lässt sich doch nachvollziehen, dass viele Österreicher nach Jahren des Niedrigzinsumfelds erkennen, dass Sparen allein sich nicht rechnet.“

Wer der enttäuschenden Entwicklung der Sparprodukte nicht mehr tatenlos zusehen möchte, für den bieten sich breit gestreute, flexibel anlegende Investmentfonds als bequeme Alternative an.

Bergweiler: „Die Mischfonds bauen eine Brücke zu den höheren Ertragschancen des Kapitalmarkts, denn sie nehmen die ‚Arbeit‘ der Geldanlage ab und ermöglichen bereits mit kleinen Beiträgen ein breit gestreutes, transparentes Investment.“

Angesichts der „schleichenden Enteignung bei den Sparanlagen“ sei es gar nicht mehr so abschreckend, etwas mehr Kapitalmarktrisiko in Kauf zu nehmen, um so auch im anhaltenden Niedrigzinsumfeld von Kapitalzuwachs und Ertragschancen profitieren zu können“, betont der Finanzexperte.

Weiterführende Informationen zur Studie

Das aktuelle Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management findet sich unter der J.P. Morgan-Homepage.

Wie immer gilt: Bei Unzufriedenheit mit den eigenen Sparerträgen und bei Fragen zu attraktiven Anlagemöglichkeiten steht Ihnen Ihr persönlicher Finanz- und Versicherungsberater zur Seite.


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