14.05.2018

Das sichere Badevergnügen mit einer privaten Unfallversicherung

(kunid) Kleine Kinder sollten keinesfalls unbegleitet ins Wasser gehen. Am besten ist es, wenn jemand neben dem Kind oder den Kindern schwimmt oder planscht. Für das rechte Badevergnügen gilt es, Gefahren abzuschätzen. Mit einer privaten Unfallversicherung schwimmt es sich jedenfalls unbeschwerter.

Zwischenzeitlich war das Wetter wieder eher frühlingshaft – doch schon bald wird sich der Sommer endgültig durchgesetzt haben. Und sommerliche Temperaturen bedeuten auch: Badewetter.

Was Schwimmbad- und Badeseebesucher wissen sollten: Bei einem Freizeitunfall greift der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung nicht. Auf der sicheren Seite ist deshalb nur der, der sich im Fall der Fälle auf den Schutz seiner privaten Unfallversicherung verlassen kann.

Großes Gefahrenpotential

Viele Badegäste zieht es also an die heimischen Seen und in die Freibäder. Schwimmen bringt Erfrischung und Erholung – aber nicht nur: Es birgt leider auch einige Gefahren. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) gibt es jährlich knapp 4.000 Verletzte nach einem Badeunfall. Und diese Zahl ist furchtbar: Ungefähr 30 bis 50 Personen sterben jährlich in Österreich bei Badeunfällen.

Vor allem Kleinkinder sind stark gefährdet, da sie bei Gefahrensituationen im Wasser in einen reflexartigen Schockzustand geraten können. 40 Prozent der Badeunfälle von Kindern passieren im eigenen Pool oder Gartenteich und in 34 Prozent der Fälle sind Kinder in öffentlichen Gewässern (Schwimmbäder, Seen) betroffen. Soweit muss es aber nicht kommen: Welche Sicherheitsregeln sollten Badende – groß wie Klein – daher beherzigen?

Baden: ja – aber: wo?

Generell sollte man nur in überwachten Gewässern oder Schwimmbecken baden. In Freibädern sind Bademeister für die Sicherheit zuständig, und auch für gemeindeeigene Badeseen müssen die Kommunen Gemeindebedienstete abstellen, die auch Rettungsschwimmer sind.

An öffentlichen Gewässern sind die Hinweis-, Verbots- oder Warnschilder unbedingt zu beachten. Klingt zwar einleuchtend, muss aber gesagt werden: Dort, wo ein Badeverbot herrscht, sollte man nicht schwimmen.

Man schwimmt vielmehr nur in ausgewiesenen Badebereichen. Mit Kindern orientiert man sich vor dem Badespaß am Ufer: Wo dürfen sie hin? Wohin nicht? Nochmals: Eine private Unfallversicherung sollte man in jedem Fall haben – aber das befreit nicht davon, fürs Badevergnügen auch das Köpfchen einzusetzen.

Sich nicht selbst überschätzen

Leichtsinn, Missachtung der Baderegeln oder Selbstüberschätzung sind die überwiegenden Ursachen für Badeunfälle. Und um den Kreislauf zu schonen, geht man langsam ins Wasser. So möglich, sollte man davor unbedingt – nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm – duschen.

Friert man im Wasser, heißt es, das Wasser schnellstmöglich zu verlassen: Ein unterkühlter Körper kann Desorientierung, Müdigkeit, ja sogar Kreislaufversagen zur Folge haben.

Während des Schwimmens sollte man das Ufer immer im Blick behalten. Und wo Schiffe oder Boote unterwegs sind, muss man besonders auf die mögliche Sogwirkung aufpassen. Also: Abstand, Abstand und nochmals Abstand – nur eben nicht vom Ufer.

Zieht ein Gewitter auf: Sofort raus aus dem Wasser! Wasser leitet den elektrischen Strom extrem gut und kann auch einen weit von der Einschlagstelle im Wasser entfernten Badenden treffen.

Aufeinander Acht geben

Selbst, wenn Kinder Schwimmflügeln oder -reifen haben, sollten sie nie unbeobachtet bleiben. Luftmatratzen oder Gummitiere sind als Hilfsmittel zum Schwimmen ungeeignet: Sie können den Kindern leicht aus den Händen rutschen.

In Freibädern kann es aber schon am Beckenrand zu Unfällen kommen, aber auch der Sprungturm hat Gefahrenpotential: Man sollte auf jeden Fall vor dem Absprung nach unten blicken und sicherstellen, dass sich dort niemand aufhält.

Bei Wasserrutschen müssen Kinder den geforderten Sicherheitsabstand zum Vorderkind einhalten. Unten angekommen, heißt es, das Auffangbecken schnellstmöglich zu verlassen.

Der Sommer kann – der Sommer wird – so schön werden: Aufpassen müssen wir aber schon. Mit einer privaten Unfallversicherung lässt es sich jedenfalls noch unbeschwerter schwimmen.


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